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ABIE-Projekt

Im Rahmen der Qualitätsentwicklung nimmt die DJHN seit 2010 an dem bundesweiten Forschungsprojekt zu Abbrüchen in stationären Erziehungshilfen (ABIE) teil.

Durch die Fragebögen wird analysiert wie Abbrüche entstehen.
Dieses Projekt führt der Evangelischen Erziehungsverband e.V. (EREV) in Kooperation mit dem e/l/s-Institut und der Universität Bielefeld durch. Es beteiligen sich 52 Einrichtungen und es werden voraussichtlich insgesamt circa 760 junge Menschen in stationären Hilfen im Alter von acht bis 18 Jahren untersucht. Zu Beginn der Hilfe werden die Sozialdaten, der Hilfebedarf und die Zielsetzung aller Akteure erfasst. Nach vier bis acht Wochen, das heißt nach der diagnostischen Phase, wird der zweite Fragebogen ausgefüllt, der letzte Fragebogen bei der Entlassung/beim Abbruch. Über die Fragebogenerhebung werden bei den jungen Menschen, ihren Familien, bei den Leistungserbringer und dem Jugendamt Informationen zum Hilfeprozess eingeholt. Über ein Jahr lang wird geprüft, welche Hilfen frühzeitig beendet und welche Fälle erfolgreich abgeschlossen wurden.

Im Internet, in öffentlichen zugänglichen Dokumentationen und Veröffentlichungen wird regelmäßig und zeitnah über das Projekt und seine Ergebnisse berichtet. In die Erarbeitungen von Bewertungen und Schlussfolgerungen werden die teilnehmenden Einrichtungen und Netzwerke der Jugendhilfe miteinbezogen.

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