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18.04.2017

„Schule als Chancengeber"

Fachvortrag zum Thema Verhaltensschwierigkeiten in der Schule und Einsetzung von Susanne Götze-Mattmüller als stellvertretende Schulleiterin der Christian-Heinrich-Zeller-Schule.

In einem feierlichen Rahmen im Willi-Häcker-Haus ernannte die Geschäftsführung der Diakonischen Jugendhilfe Susanne Götze-Mattmüller zur stellvertretenden Schulleiterin der CHZ-Schule. Verbunden wurde die Einsetzung mit einem Fachvortrag von Prof. Dr. Ulrike Petermann und Prof. Dr. Franz Petermann von der Universität Bremen zum Thema „Verhaltensschwierigkeiten in der Schule: Ursache, Diagnose und Intervention“. 
Unter den mehr als 80 Gästen waren auch wichtige Partner der Jugendhilfe, wie die Schulamtsdirektoren Sonja Buss und Thomas Buttendorf, vom Kreisjugendamt Mandy Günther und Annette Hussy, Schuldekan Jürgen Häuschele oder auch Pfarrerin Elke Stephan aus Kleingartach, anwesend.

Schulleiter Friedrich Frey machte in seiner Begrüßungsrede deutlich, dass man Chancen für Bildung ermöglichen, Persönlichkeitsentwicklung fördern und die Teilhabe vergrößern müsse. So könne Frey mit Götze-Mattmüller die Handlungskompetenz der CHZ-Schule erweitern.
Seit 1993 ist Götze-Mattmüller an der CHZ-Schule tätig, zuerst als Realschullehrerin, dann als Sonderschullehrerin in unterschiedlichsten Verantwortungsbereichen. Darüber hinaus wird Götze Mattmüller auch als Gesicht der CHZ-Schule wahrgenommen. Beispielsweise bei der Vernetzung von Service-Clubs, bei regionalen Fortbildungen, als Gast-Dozentin an der Pädagogischen Hochschule und bundesweit als Leiterin der Fachgruppe Erziehungshilfen im Verband evangelischer Lehrer und Erzieher.

Für die beiden Geschäftsführer der DJHN, Siegfried Gruhler und Markus Schnizler, war daher schnell klar, dass Götze-Mattmüller eine sehr gute Besetzung für die Stelle der stellvertretenden Schulleiterin der CHZ-Schule ist. „Die bisherige Arbeit von Frau Götze-Mattmüller war und ist Gekennzeichnet von Engagement für unsere junge Menschen“, unterstreicht Gruhler.

Dieses Engagement möchte Götze Mattmüller verstärken und für den Erhalt von stabilen Verbindungen stehen. So führt sie in ihrer Antrittsrede aus, dass vor allem die Beziehung und Verbindung mit den Schülern gelingen müsse. Denn dann können Rahmenbedingungen geschaffen werden, die den Schülern die Teilhabe an der Gesellschafft ermöglicht.

Für Schulamtsdirektorin Sonja Buss ist es eine besondere Freude, dass das Bremer Professoren Ehepaar für ein Fachvortrag gewonnen werden konnte. Denn bis heute stehen Prof. Dr. Ulrike Petermann und Prof. Dr. Franz Petermann der DJHN als fachlicher Berater und Impulsgeber eng zur Seite.

So stellten die beiden Referenten von der Universität Bremen neben Einblicken aus der Forschung, Ursachen von Verhaltensschwierigkeiten, wie man diese erkennen und was man dagegen tun kann, vor. So sei es für die Entwicklung der Kinder ungemein wichtig, dass sie nicht nur die soziale Kompetenz entwickeln, sondern auch gleichzeitig die emotionale Kompetenz erlernen. Denn „Emotionales ist die Basis für Soziales“, erklärt Prof. Dr. Franz Petermann.
Wie groß die Problematik ist, zeigt der hohe Anteil an verhaltensauffälligen Schülern. So zeigen circa 20 Prozent Verhaltensauffälligkeiten. Mit gezielten, langfristigen Trainingsprogrammen lassen sich diese mindern. Dazu haben Prof. Dr. Ulrike Petermann und Prof. Dr. Franz Petermann verschiedene Präventionsmaßnahmen, wie das Verhaltenstraining für Schulanfänger oder Emotionstraining in der Schule, vorgestellt.

Kontaktadresse:
Herr Andreas Werner
Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: (0 72 62) 25535-3050
oeffentlichkeitsarbeit@djhn.de

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